Geschichtengalerie

Carola Frohnecke

Forst / Brandenburg / 25.08.2020

Im Jahr 1900 hat hier mein Urgoßvater die Kultur - und Handelsgärtnerei aufgebaut. Mein Vater flüchtete im II. Weltkrieg vor dem Militärdienst. Ich bin 1950 in Forst geboren, in Westberlin aufgewachsen und habe in Niedersachsen gelebt.

Seit dem Mauerfall wollte ich gern zurück nach Forst - und lebe nun auf einem Teil unseres ehemaligen Grundstücks, um das ich mich dann gemeinsam mit meinem Bruder kümmerte.

Seit den 2000ern wohne ich in nun in Forst. Es ist lebendiger geworden durch unsere Neubürger und unsere Neubürger sind erste Sahne. Wir haben hier 63 Nationen.

Als ich als junge Frau manchmal hier zu Besuch kam, die Bahhofstraße hoch - das sah aus, als kämen ihnen die Häuser gleich entgegen.

Die Fabriken, die sitzen vor Allem im Westen. Die interessiert nur das Grundstück - aber wir brauchen ja Arbeitsplätze. Unsere stärkste Frau hier war Regine Hildebrand.

Forst wird nie wieder die tolle Tuchstadt werden, aber es kann ein liebenswertes Dorf werden.

Das Interview mit Carola Frohnecke:
(7,2 MB)
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